Die Hausübergabestation: Kompakt, leise und zuverlässig

Die Hausübergabestation: Das Herzstück Ihrer Wärmeversorgung

Ein kurzer Blick in den Heizkeller genügt: Kein sperriger Brenner, kein Ölgeruch, keine komplizierte Heiztechnik. Stattdessen sorgt eine kompakte, an der Wand montierte Übergabestation zuverlässig dafür, dass die Wärme aus unserem regionalen und nachhaltigen Wärmenetz genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird – in Ihrem Zuhause.

Die sogenannte Hausübergabestation verbindet das Wärmenetz mit dem Heizsystem im Gebäude und übernimmt dabei eine zentrale Aufgabe: Sie überträgt die bereitgestellte Wärme effizient, sicher und komfortabel in Ihr Zuhause. Moderne Technik sorgt dafür, dass die Wärme bedarfsgerecht geregelt wird – zuverlässig, platzsparend und nahezu wartungsarm.

Wie eine Übergabestation funktioniert, welche Vorteile sie bietet und mit welchen Kosten zu rechnen ist, erklären wir Ihnen hier.

Die Vorteile Ihrer Wärmeübergabestation

Die Übergabestation bietet zahlreiche Vorteile für Gebäudeeigentümer. Sie sorgt für eine komfortable, platzsparende und zukunftssichere Wärmeversorgung und überzeugt durch einen geringen Betriebs- und Wartungsaufwand.

Symbol für Zahlungseingang oder Finanzpost mit geöffnetem Umschlag und Euro-Münzen

Wirtschaftlich & zukunftssicher

Sie profitieren von geringen Betriebskosten, da zum Beispiel Schornsteinfegergebühren entfallen und keine fossilen Brennstoffe benötigt werden. Gleichzeitig erfüllt unsere Komfortwärme die derzeitigen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und ist durch die zunehmende „Vergrünung“ eine langfristig sichere Lösung.

Komfortabel & effizient

Die Hausübergabestation ist ein echtes „Rundum-sorglos-System“: Die Wärmeerzeugung übernehmen wir. Unsere nachhaltig und regional erzeugte Wärme kommt direkt bei Ihnen im Gebäude an. Vor Ort ist lediglich die Übergabe der Wärme erforderlich. Damit entfällt der Aufwand für einen eigenen Heizkessel sowie die Lagerung von Brennstoffen wie Holz oder Öl.

Platzsparend & unkompliziert

Die kompakte Bauweise ermöglicht eine flexible Installation im Heizungsraum. Je nach Ausführung beträgt der Platzbedarf nur so viel wie ein kleiner Unterschrank. Dadurch lässt sich die Anlage auch in beengten Kellerräumen problemlos unterbringen. Neben der Übergabestation werden lediglich wenige zusätzliche Komponenten benötigt, zum Beispiel ein Trinkwarmwasserspeicher. Das spart wertvollen Platz in Ihrem Keller.

Wartungsarm & langlebig

Da keine Verbrennung im Gebäude stattfindet, ist der Wartungsaufwand gering. Eine regelmäßige Prüfung genügt, um einen effizienten und störungsfreien Betrieb sicherzustellen. Hochwertige Komponenten sorgen zudem für eine lange Lebensdauer der Anlage. Dadurch profitieren Sie von einer zuverlässigen Wärmeversorgung mit minimalem organisatorischem Aufwand und hoher Betriebssicherheit über viele Jahre hinweg.

Moderne Fernwärme-Hausübergabestation in einem Heizkeller an der Wand montiert mit angeschlossenen Rohrleitungen und Steuerungseinheit.

Ihr Weg zur Hausübergabestation

  • Beratung und individuelles Angebot
    Nach einem ersten Gespräch vereinbaren wir einen Vor-Ort-Termin bei Ihnen. Dabei beraten wir Sie ausführlich zu Ihrem Anschluss an das Wärmenetz der Stadtwerke Konstanz und erstellen ein individuelles Angebot für Ihre Übergabestation.

  • Vertragsabschluss
    Im nächsten Schritt beauftragen Sie den Hausanschluss an das Wärmenetz – sofern dieser noch nicht vorhanden ist – sowie die passende Übergabestation für Ihr Gebäude.

  • Installation und Inbetriebnahme
    Die Installation des Hausanschlusses und der Übergabestation erfolgt in enger Abstimmung mit Ihnen. Nach dem Einbau sorgt die moderne Technik zuverlässig für eine komfortable Wärmeversorgung in Ihrem Zuhause. Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch langfristig mit passenden Service- und Wartungsleistungen.

So funktioniert Ihre Hausübergabestation

  • Die Übergabestation überträgt die Wärme aus unserem lokalen Wärmenetz in der Straße auf den Heizkreis in Ihrem Gebäude.
  • Das Heizwasser gibt seine Wärme über Heizkörper oder eine Flächenheizung (z. B. Fußbodenheizung) an die Räume ab.
  • Dabei kühlt das Wasser ab und fließt als Rücklaufwasser zur Übergabestation zurück.
  • In der Station wird das Wasser über einen integrierten Wärmetauscher erneut auf die benötigte Temperatur erwärmt – der Heizkreislauf beginnt von vorn.
  • Auch die Bereitstellung von Wärme für die Trinkwarmwasserbereitung erfolgt über die Übergabestation.

Abrechnung der Wärmeenergie

  • Ein Wärmemengenzähler erfasst den Durchfluss sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf.
  • Aus diesen Werten wird die tatsächlich verbrauchte Wärmeenergie berechnet.