#MehrAchtung im Bus & auf der Fähre

 Lass uns den Anschluss zum Miteinander nicht verpassen

Jeden Tag bringt der öffentliche Nahverkehr Menschen zusammen.

Im Bus und auf unseren Fähren begegnen sich

  • Kinder/ Studenten auf dem Weg zur Schule
  • Berufstätige auf dem Weg zur Arbeit
  • ältere Menschen auf dem Weg zum Arzt
  • Freundinnen und Freunde auf dem Weg in die Stadt.
  • Mobilitätseingeschränkte Personen, die z.B. auf den Bus angewiesen sind

Wir alle sind unterwegs – und wir alle wünschen uns, sicher, respektvoll und menschlich behandelt zu werden. Genau darum geht es bei unserer Botschaft: 

Bild: Charles Knie, Veronika Waterbowl
Eine Person im Rollstuhl wird von einer weiteren Person eine Rampe hinauf begleitet. Zwei weitere Personen stehen in der Nähe. Im Hintergrund ist ein modernes Gebäude mit Glasfassade, Grünfläche und gepflastertem Boden zu sehen.

Denn ein gutes Miteinander ist keine Nebensache. Es ist die Grundlage dafür, dass Fahrgäste und Mitarbeitende sich im öffentlichen Nahverkehr wohl und sicher fühlen können. Respekt, Rücksicht und Freundlichkeit machen jeden Weg besser – für alle. Die Kampagne „Mehr Respekt in Bussen und Bahnen“ erinnert uns daran, dass wir gemeinsam mehr erreichen, wenn wir einander mit Würde begegnen.

Im Zentrum steht eine klare Haltung, die nicht verhandelbar ist: 

Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Dieser Satz aus dem ersten Artikel des Grundgesetzes gilt überall – auch im Bus, an der Haltestelle und im täglichen Miteinander. Kein Mensch muss sich Respekt erst verdienen. Er steht jedem zu.

Gerade deshalb ist es wichtig, hinzuschauen. Denn die Zahl der Übergriffe auf Mitarbeitende in Bussen und Bahnen steigt. Zwischen Januar und Oktober 2025 wurden 

  • 2.987 Mitarbeitende Opfer von Straftaten
  • Darunter 1.231 Fälle von Körperverletzung
  • und 324 Fälle von gefährlicher Körperverletzung.

Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die jeden Tag für andere da sind – und die Respekt und Schutz verdienen.

Mit unserer Unterstützung der Kampagne und der DGUV-Aktion „Gewalt angehen“ setzen wir ein klares Zeichen: Gewalt hat im öffentlichen Nahverkehr keinen Platz. Was wir brauchen, ist mehr Verständnis, mehr Rücksicht und mehr Menschlichkeit. Oder anders gesagt: Lass uns den Anschluss zum Miteinander nicht verpassen. Denn nur gemeinsam kommen wir gut an.