Energiewürfel der Stadtwerke Konstanz mit Springbrunnen im Vordergrund

Unsere Historie

oder zurück zu den Anfängen der Stadtwerke Konstanz.

Eine Reise durch unsere Geschichte

Wohin sie führt?

Zu unseren Ursprüngen – und durch die Entwicklung unserer Stadt.
Zu unseren Meilensteinen und den Momenten, die uns geprägt haben.

Mit dabei große und kleine Fortschritte, Verantwortung für die Region, der Antrieb, Dinge besser zu machen –
und ganz viel Herz für Konstanz und den Bodensee.

Altes Gebäude der Stadtwerke Konstanz

1923

Ein Anfang, der bis heute wirkt: Das Jahr 1923 markiert die Geburtsstunde der Stadtwerke Konstanz – damals noch unter dem Namen „Technische Betriebe“. Mit der Übernahme des Elektrizitätswerks im Rheingut wird früh der Grundstein für eine verlässliche Energieversorgung gelegt. Ein erster Schritt auf einem Weg, der Konstanz bis heute mit Energie, Ideen und Engagement verbindet.

1925

Ein Kapitel im Wandel der Energieversorgung: Im Jahr 1925 prägte das Gaswerk im Stadtteil Paradies das Bild der Konstanzer Infrastruktur. Das Foto zeigt die Montage des damaligen Gaskessels – ein Moment, der für Aufbruch und technische Entwicklung steht.

Mit den Veränderungen der Zeit gehen auch die Stadtwerke neue Wege: In den 1960er-Jahren wird das Gaswerk aufgegeben und durch eine moderne Spaltgasanlage ersetzt. Ein Schritt hin zu einer zukunftsfähigen und verlässlichen Energieversorgung für Konstanz.

erster Gaskessel der Stadtwerke Konstanz
Historischer Bus der Stadtwerke Konstanz

1927

Ein Anfang, der bis heute durch die Stadt fährt: Im Jahr 1927 nehmen die ersten Busse ihren Linienverkehr zwischen Innenstadt und Staad auf – und legen damit den Grundstein für den öffentlichen Nahverkehr in Konstanz.

Bis heute sind sie als „Roter Arnold“ bekannt – benannt nach Fritz Arnold, der den Busverkehr damals ins Leben rief. Ein Stück gelebte Stadtgeschichte, das zeigt, wie Mobilität Menschen verbindet – gestern wie heute.

1928

Den Bussen folgt schon bald die Aufnahme der Fährverbindung Konstanz-Meersburg. Das Foto zeigt ein Schiff an der damaligen alten Mole in Staad. Eine Verbindung, die den See überwindet: Bereits 1928 folgt auf den Start des Busverkehrs die Aufnahme der Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg. Seitdem bringt sie Menschen, Fahrzeuge und ganze Alltage sicher von Ufer zu Ufer – und macht den Bodensee ein Stück näher.

Das Foto zeigt ein Schiff an der damaligen alten Mole in Staad – ein stiller Moment aus den Anfängen einer Verbindung, die bis heute zum Leben in der Region gehört.

Fährschiff in Staad historisch

1945

Ein Neuanfang in bewegten Zeiten: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 nehmen wir den Fährbetrieb wieder auf und bringen damit ein Stück Alltag und Verbindung zurück in die Region. Gleichzeitig verabschiedet sich Konstanz von der Gasbeleuchtung – ein sichtbares Zeichen für den Wandel in der Energieversorgung.

Nur ein Jahr später kehren auch die Busse auf die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Staad zurück. Schritt für Schritt entsteht so wieder das, was eine Stadt zusammenhält: verlässliche Mobilität und eine Infrastruktur, auf die man sich verlassen kann.

1952/53

Ein Ausbau, der Verbindungen stärkt: In den Jahren 1952/53 wird der Fährhafen in Staad gezielt erweitert – und damit die Grundlage für einen zuverlässigen und wachsenden Fährverkehr am Bodensee geschaffen. Mehr Kapazität, bessere Abläufe und eine Infrastruktur, die mit den Bedürfnissen der Menschen Schritt hält.

Denn mit steigender Mobilität in der Region gewinnt die Verbindung zwischen Konstanz und Meersburg immer mehr an Bedeutung. Der Ausbau in Staad ist dabei ein wichtiger Meilenstein – und macht den Fährhafen zu dem zentralen Knotenpunkt, der er bis heute ist.

Schwertransport in Konstanz historisch

1955

Ein Kraftakt für die Energie von morgen: Die Entwicklung der Stromversorgung brachte immer wieder besondere Herausforderungen mit sich. So wird im Jahr 1955 eine große Station für das Döbele vom Hafenbahnhof quer durch die Stadt transportiert – ein Schwertransport, der eindrucksvoll zeigt, welcher Aufwand hinter einer sicheren Energieversorgung steckt.

1960

Viele Konstanzerinnen und Konstanzer erinnern sich gerne an die Rheinfähre „Niederburg“, die am 17. Dezember 1960 getauft wurde. Die Stadtwerke hatten viele Jahre eine Motorboot-Flotte, mit der unter anderem die Fährverbindung von Petershausen in die Altstadt betrieben wurde. Sie wird 1991 aufgegeben.   

historische Rheinfähre

1967

Ein Schritt, der Versorgung und Mobilität weiterdenkt: Mit der Aufnahme des Nachtbetriebs der Fähre im Jahr 1967 bleiben Menschen auch nach Sonnenuntergang zuverlässig in Bewegung. Gleichzeitig sichern wir mit der Inbetriebnahme der Wasseraufbereitungsanlage die Qualität eines unserer wichtigsten Lebensmittel – sauber, verlässlich und für alle jederzeit verfügbar.

1968

Ein Blick auf das, was bleibt – und das, was wächst: Mit dem Ausbau des Seewasserwerks in den Jahren 1966/67 und der Inbetriebnahme der neuen Trinkwasser-Aufbereitungsanlage samt Pumpwerk im Jahr 1968 stärken wir die Versorgung in Konstanz nachhaltig. Die moderne Filteranlage markiert dabei einen wichtigen Schritt hin zu noch mehr Qualität und Sicherheit.

Und gleichzeitig zeigt sich hier, wie viel Geschichte in unserer Infrastruktur steckt: Das Wasserwerk, ursprünglich 1905 erbaut, ist bis heute im Einsatz. Das Foto führt zurück ins Jahr 1911 – und macht sichtbar, wie lange wir schon daran arbeiten, Konstanz zuverlässig mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

historisches Wasserwerk

1971

Ein Gemeinschaftsprojekt, das verbindet: Mit der Inbetriebnahme des Wasserversorgungsprojekts „Purren“ schaffen die Gemeinden Dingelsdorf und Litzelstetten gemeinsam mit der Stadt Konstanz eine verlässliche Grundlage für die Trinkwasserversorgung in der Region.

1982

Ein Moment, der über Grenzen hinweg verbindet: Mit dem Anschluss von Kreuzlingen an die Konstanzer Erdgasversorgung im Jahr 1982 wächst zusammen, was im Alltag längst zusammengehört. Eine starke Verbindung entsteht – verlässlich, partnerschaftlich und als Grundlage für eine gemeinsame Energiezukunft in der Region.

historisches Wasserwerk
SWK Gebäude Max Strohmeyer Straße Konstanz

2000

Ein Schritt in eine neue Unternehmensform: Im Jahr 2000 wird aus dem bisherigen Eigenbetrieb der Stadt die Stadtwerke Konstanz GmbH. Mit der Umwandlung entsteht die Grundlage für mehr unternehmerische Flexibilität, klare Strukturen und eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung.

Ein Wandel, der zeigt: Wir bleiben fest in der Region verankert – und gewinnen zugleich den Spielraum, um Konstanz noch aktiver zu gestalten und die Herausforderungen von morgen anzupacken.

2003

Ein Schritt, der Verantwortung bündelt und Perspektiven schafft: Mit der Übernahme der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH entwickeln wir die Schifffahrt am Bodensee unter unserem Dach weiter. Gleichzeitig sorgt die neu gegründete Bodensee-Hafen-Gesellschaft mbH dafür, dass Hafenanlagen und Immobilien an 13 Standorten verlässlich betrieben und zukunftsfähig gestaltet werden.

Auch an Land übernehmen wir Verantwortung: Mit der Gründung der Bädergesellschaft Konstanz mbH bündeln wir unsere Kräfte für die Konstanzer Bäder – und schaffen Räume für Erholung, Bewegung und gemeinsames Erleben.

BSB Gebäude in der Hafenstraße Konstanz
Schiff der BSB auf dem Obersee

2005

Eine Verbindung, die Menschen und Ufer näher zusammenbringt: Mit der neuen Katamaran-Linie verknüpfen wir Konstanz und Friedrichshafen im verlässlichen Stundentakt. Schnell, direkt und mit Blick auf den See entsteht so eine neue Form der Mobilität – die Pendler, Ausflügler und die Region spürbar näher zusammenrücken lässt.

2007

Ein Ort zum Ankommen, Abschalten und Auftanken: Mit der Eröffnung der Bodensee-Therme im Jahr 2007 entsteht in Konstanz eine ganz besondere Wohlfühloase. Nach nur 23 Monaten Bauzeit können bereits in den ersten 100 Tagen rund 100.000 Badegäste begrüßt werden – ein starkes Zeichen dafür, wie sehr dieser Ort gebraucht wird. Seitdem entwickeln wir die Therme Schritt für Schritt weiter, schaffen neue Angebote und haben sie Schritt für Schritt zu dem gemacht, was sie heute ist: ein lebendiger Treffpunkt für Erholung, Gesundheit und gemeinsame Auszeiten am See.


Foto: Björn Jansen

Bodenseetherme Konstanz
Energiewürfel in der Max Strohmeyer Straße

2011

Ein Ort für Nähe und Zukunft: Mit dem neuen Kundenzentrum im Energiewürfel schaffen wir Raum für persönliche Beratung auf Augenhöhe – direkt, nahbar und mitten im Geschehen. Gleichzeitig haben wir mit dem Start des Glasfasernetzausbaus im Industriegebiet Unterlohn den Grundstein für eine leistungsstarke digitale Infrastruktur gelegt. Zwei Schritte, die zeigen, wie wir Konstanz heute verbinden und für morgen stärken.

2022

Aufbruch in eine neue Form der Mobilität: Mit dem Einsatz von Elektrobussen und dem Bau des E-Schiffs MS Insel Mainau stellen wir wichtige Weichen für mehr Nachhaltigkeit. Schritt für Schritt entsteht so eine Mobilität, die leiser, sauberer und zukunftsfähig ist. Das Bild zeigt einen besonderen Moment dieses Weges – den Tag der Taufe des E-Schiffs.

Foto: Josef Siebler

E-Schiff am Tag der Taufe
Zehn Personen zerschneiden das rote Band bei der Einweihung des neuen Parkhaus Europabrücke

2025

Ein Ort, der verbindet und bewegt: Mit der Eröffnung des Parkhauses Europabrücke schaffen wir mehr Raum für die Mobilität von morgen. Auf 17 Ebenen finden hier rund 750 Fahrzeuge ihren Platz – viele davon bereits mit Elektro-Ladepunkten ausgestattet. Ergänzt wird das Angebot durch Carsharing-Stellplätze und großzügige Fahrrad-abstellmöglichkeiten. Realisiert von unserer Tochtergesellschaft Stadtwerke Konstanz Mobil GmbH entsteht so ein weiterer Baustein für eine vernetzte, nachhaltige Mobilität in Konstanz.

Weitere Einblicke:

Kompakt, klar, transparent – die wichtigsten Kennzahlen, die wichtigsten Verbindungen und Partner der Stadtwerke Konstanz auf einen Blick.

Mit Herz für Konstanz und klarer Vision steuert unsere Geschäftsführung die Stadtwerke – für ein liebens- und lebenswertes Konstanz.

Wir engagieren uns für das, was Konstanz bewegt: Sport, Kultur, Brauchtum, Soziales und Nachhaltigkeit. Doch im Mittelpunkt unseres Engagements stehen die Menschen.