Schnell und unkompliziert zur Wallbox: Ein Erfahrungsbericht

Der schnelle und unkomplizierte Startschuss zur E-Mobilität

Seit Ende 2021 fahren Matthias Scholliers und seine Frau elektrisch. Das Ehepaar aus Konstanz, dessen Kinder längst aus dem Haus sind, entschied sich im Sommer des gleichen Jahrs zum Umstieg auf ein vollelektrisch angetriebenes Auto. Um die Ladeinfrastruktur kümmerten sich die Stadtwerke Konstanz.

Die Entscheidung für ein E-Auto hat eine lange Geschichte, berichtet Matthias Scholliers. Der frühere Schulbuchautor, dessen Spezialgebiet die Geografie ist, setzt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Themen Umweltschutz und Klimaveränderungen auseinander. Das hat ihn geprägt.

Als im späten Frühjahr 2021 die Entscheidung über ein neues Auto ansteht, ist die Tendenz klar: Um die eigene Klimabilanz zu verbessern und in die Zukunft zu investieren, soll es ein E-Auto sein. Im Juni 2021 bestellen die Scholliers ihr Wunschfahrzeug. Die Lieferzeit beträgt damals an die sechs Monate. Zeitgleich wenden sie sich an ihren Energieversorger: die Stadtwerke Konstanz, um eine Ladelösung für das Fahrzeug zu finden.

Laden – wo und wie

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten, ein Elektroauto aufzuladen. Das geht kostengünstig und sicher an einer öffentlichen Ladestation oder deutlich bequemer an einer Wallbox auf dem eigenen Grund und Boden.

Das öffentliche Ladenetz wächst auch in Konstanz kontinuierlich. Hier stellen die Stadtwerke als regionaler Daseinsversorger Jahr für Jahr neue Ladestationen auf, und verbessern so die sogenannte Ladeinfrastrukur. An diesen Ladesäulen wird zumeist eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt erreicht, die sich unter Umständen mehrere gleichzeitig angeschlossene Fahrzeuge teilen. Damit lässt sich der Akku bequem, preisgünstig und ganz einfach je nach Fahrzeug- und Batterietyp sowie noch verfügbarer Akkukapazität in wenigen Stunden vollständig aufladen.

Die eigene Wallbox installieren lassen

Das Gespräch mit den Stadtwerken verläuft positiv. Schnell ist klar, dass die Scholliers‘ eine Wallbox im vorhandenen Carport erhalten sollen, um ihr Fahrzeug zu Hause einfach laden zu können. Für die Arbeiten zur Installation erhält Matthias Scholliers eine Liste mit den passenden Partnern der Stadtwerke Konstanz. Ein Anruf später stand ein Besichtigungstermin fest, und dann ging es „richtig schnell“, lobt Matthias Scholliers. 

Bei diesem wurden nicht nur die Installationsmöglichkeiten festgelegt, sondern auch die Anbindung der Wallbox von Schneider Electric an den Sicherungskasten im Keller des Reihenendhauses. Das Elektrounternehmen holte mit Zustimmung des Ehepaar Scholliers einen Garten- und Landschaftsbauer ins Boot, so dass durch die gemeinsame Terminabstimmung alle Arbeiten in Kooperation ausgeführt werden konnten. „Keine zwei Tage hat es gedauert, dann waren alle Kabel verlegt“, berichtet der einstige Schulbuchautor: Die Wallbox im Carport war über eine in 40 Zentimeter Tiefe durch den Garten verlegte Leitung mit dem Hausanschluss im Keller verbunden und einsatzbereit.

Alles einsatzbereit – nur das Auto lässt auf sich warten

„Im Juni hatten wir uns mit den Stadtwerken erstmals in Verbindung gesetzt, Ende Juli war alles umgesetzt worden“, blickt Matthias Scholliers zurück. Die Wallbox hing, war angeschlossen und hätte den Akku des E-Autos laden können, doch das fehlte. Pünktlich zum vereinbarten Lieferzeitpunkt wurde das Auto dann übergeben und ist seitdem im Einsatz. Sehr zur Freude von Matthias Scholliers: „Wir kommen bei einer Fahrleistung rund 18.000 Kilometer im einem Jahr auf Betriebskosten von etwa 6 Euro für 100 Kilometer. Da ist aber noch nicht einmal der Förderbonus der Stadtwerke eingerechnet.“

Als nächstes Ziel soll eine Photovoltaikanlage auf dem Dach die „Treibstoff“-Kosten weiter minimieren und die Klimabilanz des Paars verbessern. Dann, so hofft Matthias Scholliers, dürften es vielleicht 4 Euro sein, die für jeweils 100 Kilometer Strecke an Kosten anfallen.

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